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Deutsche EuroShop-Aktie: Umsatz und operatives Ergebnis 2011 um ein Drittel erhöht


09.03.2012
aktiencheck.de

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche EuroShop AG (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) meldete am Freitag, dass sie im abgelaufenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Ergebnissen die eigenen Umsatz- und Ergebnisprognosen abermals übertroffen hat. Das Unternehmen hat sein Portfolio 2011 um das Billstedt-Center in Hamburg und das Allee-Center in Magdeburg erweitert. Darüber hinaus hat es seine Beteiligungen an mehreren Einkaufszentren aufgestockt.

Wie aus einer Pressemitteilung des Shoppingcenter-Investors hervorgeht, erhöhten sich die Umsatzerlöse im Konzern um 32 Prozent auf 190,0 Mio. Euro. Zu diesem Umsatzwachstum hat ganz wesentlich die erstmalige Vollkonsolidierung des Main-Taunus-Zentrums, des Phoenix-Centers und des Billstedt-Centers (beide Hamburg) sowie die Erstkonsolidierung des Allee-Centers Magdeburg beigetragen. Zudem sind die Umsatzerlöse in der Altmarkt-Galerie sowie im A10 Center nach Eröffnung der Erweiterungsmaßnahmen deutlich gestiegen. Bei den Bestandsobjekten nahmen die Umsatzerlöse vergleichbar um 1,2 Prozent zu.


Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Berichtsjahr um 34 Prozent auf 165,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Bewertung (EBT vor Bewertung) kletterte um 35 Prozent auf 86,5 Mio. Euro, wobei es unter Einbeziehung des Bewertungsergebnisses um 32 Prozent auf 128,4 Mio. Euro zunahm. Beim steuerlichen Ergebnis kam es zu einer unerwarteten Änderung der Rahmenbedingungen. Aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzhofes geht die Gesellschaft davon aus, dass die so genannte "erweiterte gewerbesteuerliche Kürzung" nicht mehr in Anspruch genommen werden kann. In Folge dessen unterliegen die gesamten Inlandseinkünfte der Gewerbesteuer. Dies betrifft auch vergangene Geschäftsjahre und führte zu einer Korrektur des Jahresabschlusses 2010. Der Steueraufwand im Vorjahresabschluss wurde um 87,5 Mio. Euro für latente Gewerbesteuern sowie 2,1 Mio. Euro für Gewerbesteuernachzahlungen erhöht. Dadurch weist der Vorjahresabschluss einen Konzernverlust von 7,8 Mio. Euro aus. Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2011 belief sich auf 93,4 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,81 Euro (Vorjahr: -0,17 Euro). Der FFO je Aktie stieg von 1,35 Euro auf 1,61 Euro, hieß es.

Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären auf der Hauptversammlung am 21. Juni 2012 für das Geschäftsjahr 2011 die Ausschüttung einer stabilen Dividende von 1,10 Euro je Aktie vorschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet die Deutsche EuroShop einen Umsatzanstieg von rund 10 Prozent auf 207 bis 211 Mio. Euro. Das EBIT soll auf 177 bis 181 Mio. Euro (+28 Prozent) zulegen, das Ergebnis vor Steuern und Bewertung (EBT vor Bewertung) auf 90 bis 93 Mio. Euro (+6 Prozent). Für die Funds from Operations (FFO) sind 1,64 bis 1,68 Euro je Aktie geplant.

Die Aktie der Deutsche EuroShop gewinnt aktuell 1,06 Prozent auf 26,20 Euro. (09.03.2012/ac/n/d)



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